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Mein Steckbrief

Moin,

Seriöse Vorstellungen sind leider so gar nicht meins. Trotzdem werde
ich euch wohl verraten müssen, dass ich Birger heiße und zarte 21
Jahre alt bin. Aktuell studiere ich Politikwissenschaft an der
Leuphana Universität in Lüneburg, trotzdem bin ich dem schönen
Schleswig-Holstein treu geblieben und wohne nach wie vor in meiner
Heimatstadt Lübeck.

Schach spiele ich selber nicht mehr aktiv, trotzdem wage ich es nicht,
seit meiner U12-Zeit eine LJEM zu verpassen. Zunächst als
erfolgreicher Meisterklassenspieler (erfolgreich aber auch nur im
Remis-Spielen), dann als Teamer. So hab ich es inzwischen auch
geschafft, mich für die Deutsche zu qualifizieren. Ausschlaggebend war
dafür wohl mein überaus zweifelhafter Humor und die Fähigkeit,
Zeitpläne bis tief in die Nacht auszureizen, anders ist meine
Beförderung von SH zur Deutschen ins Öffentlichkeits-Team nicht zu
erklären.

Was das Öff-Team angeht, hab ich mich ja bereits auch im Vorstand
versucht gehabt. Nach einem Start als Jugendsprecher war ich auch als
Öffentlichkeitsreferent aktiv – man kommt rum im Vorstand. Da wollte
man danach einmal aus zeitlichen Gründen Abstand nehmen, aber man
kommt halt doch immer wieder zurück.

So darf ich mich freuen, im Ressort Spielleiter Einzel die Fäden zu
ziehen. Ich bin mal gespannt, wie dieses vielschichtige Amt zu meinen
„Qualitäten“ passt (Notiz an Leser, die das in 2019 lesen: Es scheint
wohl zumindest in einem Rahmen zu funktionieren, in dem ich noch nicht
gefeuert wurde.). Vor allem bin ich aber leidenschaftlicher Fan von
LJEM und DEM, sodass ich mich besonders bei diesen Veranstaltungen
darauf freue, Stunden um Stunden von Nächten für deren Planung zu
opfern.

In meiner Zeit als Spieler durfte ich alle Facetten des Schachs in
Schleswig-Holstein erleben: Bustouren zur LJEM mit dem SV Strand in
jungen Jahren, leistungsorientiertes Arbeiten im Landeskader,
Teambuilding mit einer Mannschaft beim Lübecker SV, mit der wir von
der Bezirksliga bis in die Jugendbundesliga aufgestiegen sind.

Das wichtigste, was ich in meinen Schachjahren gelernt hab, ist aber
folgendes: Erst wenn man mit voller Leidenschaft hinter etwas steht,
kann es perfekt werden. Die Schachjugend in Schleswig-Holstein ist wie
eine große Familie. Auch wenn es hier und da mal beißt, so ist der
Zusammenhalt der Spieler auf Landes- und Bundesebene einzigartig.

Mein Ziel als Spielleiter Einzel ist es, die bestmöglichen
Voraussetzungen zu schaffen, um diese Familie weiter anwachsen zu
lassen. Ohne natürlich das Gemeinschaftsgefühl zu verlieren, dass auf
Turnierebene gelebt wird. Ich werde für die Philosophie einstehen,
dass größtmöglicher Spaß für größtmöglichen Erfolg sorgt – ob nun auf
sportlicher oder persönlicher Ebene.

Birger