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Mein Steckbrief

Moin,


Seriöse Vorstellungen sind leider so gar nicht meins. Trotzdem werde ich euch wohl verraten müssen, dass ich Birger heiße und zarte 24 Jahre alt bin (ja, beim letzten Update stand hier noch 21). Aktuell studiere ich Politikwissenschaft an der Leuphana Universität in Lüneburg, trotzdem bin ich dem schönen Schleswig-Holstein treu geblieben und wohne nach wie vor in meiner Heimatstadt Lübeck (ja, das stand beim letzten Update schon hier).

Schach spiele ich selber nicht mehr aktiv, trotzdem wage ich es nicht, seit meiner U12-Zeit eine LJEM zu verpassen. Zunächst als erfolgreicher Meisterklassenspieler (erfolgreich aber auch nur im Remis-Spielen), dann als Teamer. So hab ich es inzwischen auch geschafft, mich für die Deutsche zu qualifizieren. Ausschlaggebend war dafür wohl mein überaus zweifelhafter Humor und die Fähigkeit, Zeitpläne bis tief in die Nacht auszureizen, anders ist meine Beförderung von SH zur Deutschen zunächst als Orga-Team-Mitglied, dann schließlich zum Delegationsleiter, nicht zu erklären..

Was das Öff-Team angeht, hab ich mich ja bereits auch im Vorstand versucht gehabt. Nach einem Start als Jugendsprecher war ich auch als Öffentlichkeitsreferent aktiv – man kommt rum im Vorstand. Da wollte man danach einmal aus zeitlichen Gründen Abstand nehmen, aber man kommt halt doch immer wieder zurück. Zunächst als Spielleiter Einzel, inzwischen als zweiter Vorsitzender. Und schon geh ich auf die 10 Jahre Vorstand zu. Wie die Zeit rennt.

Ich bin mal gespannt, wie das Amt des zweiten Vorsitzenden zu mir passt. Weiterhin werde ich die Deutsche Einzelmeisterschaft und die Deutsche Ländermeisterschaft für Schleswig-Holstein organisieren. Bei der LJEM aber trete ich ab 2022 etwas in den Hintergrund und darf mich hoffentlich meiner alten Liebe, dem Bulletin und der Öffentlichkeitsarbeit, widmen. Dafür wird man mich anderorts häufiger treffen, vermutlich aber eher auf digitalem oder administrativem Weg. Hier und da unterstütze ich auch überregionale Projekte, die etwa im u8-Bereich hoffentlich auch einen positiven Einfluss auf das Jugendschach in Schleswig-Holsteins haben werden. So oder so freue ich mich weiterhin, Stunden um Stunden in die Jugendarbeit Schleswig-Holsteins zu investieren.

In meiner Zeit als Spieler durfte ich alle Facetten des Schachs in Schleswig-Holstein erleben: Bustouren zur LJEM mit dem SV Strand in jungen Jahren, leistungsorientiertes Arbeiten im Landeskader, Teambuilding mit einer Mannschaft beim Lübecker SV, mit der wir von
der Bezirksliga bis in die Jugendbundesliga aufgestiegen sind.

Das Wichtigste, was ich in meinen Schachjahren gelernt hab, ist aber etwas anderes: Erst wenn man mit voller Leidenschaft hinter etwas steht, kann es perfekt werden. Die Schachjugend in Schleswig-Holstein ist wie eine große Familie. Auch wenn es sich hier und da mal beißt, so ist der Zusammenhalt der Spieler auf Landes- und Bundesebene einzigartig.

Mein Ziel als Ehrenamtler im Vorstand ist es, die bestmöglichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass diese Familie weiter zusammenhält und um weitere Mitglieder wächst. Ohne natürlich das Gemeinschaftsgefühl zu verlieren, dass auf Turnierebene gelebt wird. Ich werde für die Philosophie einstehen, dass größtmöglicher Spaß für größtmöglichen Erfolg sorgt – ob nun auf sportlicher oder persönlicher Ebene.

Birger