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LJEM 2026: Ein Abend voller Chaos und Detektivarbeit

Nachdem die kleinen Dinos alle angereist sind, kann man davon sprechen, dass sich die Jugendherberge in einem leicht chaotischen Zustand befindet. Passend dazu war heute auch das Chaosschach-Turnier. 

 

In Dreierteams konnten die SpielerInnen sich anmelden und verschiedene Schacharten ausprobieren. Doch passend zum Turniernamen gab es kleine Startschiwirigkeiten. Dass sich ein Verein dabei schwer tat, die richtigen Mannschaftszusammensetzungen zu finden, wurden 4 Mannschaften sehr spontan angemeldet, was dazu führte, dass noch ganz hektisch weitere Bretter aufgebaut werden mussten. Das lief sogar darauf hinaus dass ein paar U12er dafür genutzt wurden, um den Prozess zu beschleunigen. Mit einer kurzen Verspätung konnte das Turnier starten.

 

Der Organisator FM erklärte die ersten Modi: King of the Hill, Müllschach am und Räuberschach. Nach drei Runden konnte man meinen, alle hätten sich an die besonderen Regeln gewöhnt und der Chaosfaktor würde sich senken. Doch dann wurde nochmal alles durchgeschüttelt. Joa kündigte an, dass in der nächsten Runde Tridem gespielt wird, der Spielsaal brach in ein wildes Durcheinander aus.

Ein paar Runden aus Tandempartien und Münzschach brachten die Dinos schließlich an ihre Grenzen. Im Raum war eine Mischung aus Gelächter, Regelfragen und Diskussionen zu hören. Zum Ende des Turniers gab es dann auch selbstverständlich auch eine Siegerehrung, um die zu belohnen, die im ganzen Chaos den Überblick behalten konnten. Den dritten Platz erreichte das U12er-Team mit dem Namen “für Fortnite”, das mit einem halben Brettpunkt sich aus Treppchen kämpfen konnte. Jetzt könnte man meinen, dass das Chaos des Tages beendet war, aber falsch gedacht. Bei dem Aufruf des zweitplatzierten Teams begannen laute Beschwerde-Rufe des Teams mit dem Namen “besser als Lübeck”. Dieses beschwerte sich nämlich über die falsche Punkteanzahl. Dennoch wurde die Siegerehrung vorerst fortgeführt und das Team “Lübeck” auf den ersten Platz aufgerufen.  

 

Nach der Siegerehrung ging es dann um die Detektivarbeit: Wo sind die Punkte verlorengegangen? Nach kurzer Befragung der Turnierleitung wurde klar, dass das Team recht hatte. Durch ein falsch eingetragenes Ergebnis wurden dem zweitplatzierten Team 2 Punkte geklaut, die am Ende auch die Differenz zum ersten Team darstellten. Und siehe da, die Platzierung änderte sich und mit einem halben Buchholzpunkt Vorsprung kletterte das Team “besser als Lübeck” auf den ersten Platz. Damit konnten Sie Ihren Namen verteidigen, auch wenn sie gegen Lübeck verloren hatten.

 

Somit lautete die finale Rangliste wie folgt:

1. Platz: besser als Lübeck

2. Platz: Lübeck

3. Platz: für Fortnite

 

Insgesamt ein chaotisches Turnier, vom Aufbau über die Partien bis zur Siegerehrung.