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LJEM 2026: Ein gelungener Auftakt im Kiek-in

Am 06.04. ist die LJEM gestartet. Ab 10:00 Uhr war die Anmeldung geöffnet, einige Teilnehmende erschienen sogar überpünktlich. Insgesamt verlief die Anmeldung reibungslos – lediglich ein Spieler fehlt bislang noch. Es bleibt zu hoffen, dass er rechtzeitig zur dritten Runde eintrifft.

Um 13:30 Uhr folgte die offizielle Begrüßung für die Altersklassen U14 bis U18. Dabei wurden die wichtigsten organisatorischen Hinweise für die kommenden Tage gegeben (und Gerüchten zufolge soll es sogar Dinos im Freizeitraum geben). Die erste Runde begann planmäßig um 13:45 Uhr, begleitet von kleinen Erfrischungen im Turniersaal.

 

U14

In der U14 setzten sich an den ersten fünf Brettern erwartungsgemäß die Favoriten durch. Für eine kleine Überraschung sorgte jedoch Brett 6: Piet Gust gelang es, Isa Mohide Farouk ins Wanken zu bringen. Aus einer besseren Stellung heraus sicherte er sich ein Remis und damit den ersten Punktverlust an den Spitzenbrettern.

Auch abseits der Topduelle wurde spannendes Schach geboten. Patrik Stoyke und Leon Littmann lieferten sich eine der längsten Partien der Runde, die schließlich ebenfalls remis endete. Bei den Mädchen liegen Mane Margaryan, Zahra Guliyeva und Sara-Marie Richterich mit jeweils einem Punkt gleichauf – ein offenes Rennen zeichnet sich ab.

 

U16

Die U16 präsentiert sich in diesem Jahr als besonders ausgeglichenes Teilnehmerfeld. Selbst nach drei Stunden Spielzeit waren noch deutlich mehr Partien offen als in den anderen Altersklassen. Zwar konnten sich die Favoriten durchsetzen, doch ein klarer Turnierverlauf ist noch nicht erkennbar.

Im direkten Duell der weiblichen Spielerinnen setzte sich Ida Klara Kutz durch und bringt sich damit früh in eine gute Ausgangsposition im Kampf um den U16w-Titel. Die kommenden Runden versprechen spannende Entwicklungen – möglicherweise sorgt auch ein Außenseiter („Dino“) noch für Überraschungen.

 

U18

Auch in der U18 behaupteten sich die Favoriten weitgehend. Lediglich an Brett 8 kam es zu einer Überraschung, als sich ein niedriger gesetzter Spieler mit deutlichem Materialvorteil (drei Mehrbauern) durchsetzen konnte.

Für eine der schnelleren Entscheidungen sorgte Narek Sargsyan, der seine Partie vergleichsweise früh beendete. Den Schlusspunkt des Tages setzte jedoch das vereinsinterne Duell zwischen Ida Rosin und Jonas Hieke (beide LSV). In einem langen Turmendspiel mit einem Mehrbauern für Hieke fiel die Entscheidung erst nach rund 100 Zügen. Nach etwa viereinhalb Stunden Spielzeit konnte er den Sieg sichern – und damit den „Dino der Runde“ stellen.

 

Ein Blick auf die morgige Auslosung zeigt: Große Favoritenduelle bleiben zunächst aus.