Zum Hauptinhalt springen
 
| Nachrichten, TOP-Meldung

Protest gegen die Entlassung Jörg Schulz

Die andauernden Konflikte zwischen der Deutschen Schachjugend und dem Deutschen Schachbund haben mit der sofortigen Freistellung und der geplanten Entlassung des Geschäftsführers der Deutschen Schachjugend ihren vorzeitigen Höhepunkt gefunden. Nachfolgend der offene Brief der Schachjugend Schleswig-Holstein.

An:                     Ullrich Krause, Präsident Deutscher Schachbund
In Kopie:            Deutscher Schachbund
                           Deutsche Schachjugend
                           Alle Landesschachjugenden
                           Schachverband Schleswig-Holstein
                           Alle Vereine in Schleswig-Holstein


Kiel den 13.11.2019
Protest gegen die Entlassung von Jörg Schulz

Sehr geehrter Herr Krause,

mit größtem Bedauern und absoluten Unverständnis haben wir von Ihrer Entscheidung erfahren den Geschäftsführer der Deutschen Schachjugend, Jörg Schulz, mit sofortiger Wirkung freizustellen und entlassen zu wollen.

Seit 29 Jahren ist Jörg als Geschäftsführer der Deutschen Schachjugend tätig, seine Arbeit wurde in dieser Zeit nie beanstandet und hat durchweg zu sehr positiven Ergebnissen geführt.

In Anbetracht dieser langen Tätigkeit, seiner Erfolge und seines baldigen Ruhestandes in den nächsten 2 bis 3 Jahren ist dieser Vorgang umso unverständlicher. Nachdem selbst Malte Ibs, Vorsitzender der Deutschen Schachjugend, die Gründe für diese Entscheidung nicht offengelegt wurden, fordern wir Sie nun dazu auf dieses Versäumnis öffentlich nachzuholen und ihre Gründe zu benennen. Bis dahin verurteilen wir die sofortige Freistellung und beabsichtigte Entlassung Jörgs.

Für uns zerstört dieses Vorgehen das Vertrauen in Sie als Präsident des Deutschen Schachbundes. Weiterhin sind Sie derzeit im Schachverband Schleswig-Holstein als stellvertretender Vorsitzender gewählt. Wir fordern vom Schachverband Schleswig-Holstein die Solidarisierung mit Jörg Schulz. Sollte dies nicht geschehen, sehen wir eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Schachverband Schleswig-Holstein als nicht mehr gewährleistet an.

Wir fordern einen offenen, ehrlichen und transparenten Umgang miteinander! Nur dies kann die Basis einer vertrauensvollen und konstruktiven Zusammenarbeit darstellen.


Mit freundlichen Grüßen,

der gesamte Vorstand der Schachjugend Schleswig-Holstein
i.A. Fabian Winker
1. Vorsitzender