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U8
In der U8 haben wir mit Mark Muradyan (Lübecker SV) einen bereits erfahrenen DEM-Starter, denn bereits 2025 hat er an an der u8-Meisterschaft teilgenommen. Nach einer guten Performance bei der LJEM und dem kürzlichen Knacken der 1000-DWZ-Marke will Mark-das U8-Feld nun erneut aufmischen, trifft dabei jedoch auf starke Konkurrenz. An 39 gesetzt, wird er es vor allem in den ersten Runden mit starken Gegnern zu tun haben, sich davon aber hoffentlich nicht einschüchtern lassen und bei seiner zweiten Deutschen Meisterschaft stark aufspielen.
U8w
Ihre erste Deutsche Meisterschaft spielt unsere U8w-Starterin Nike Posske (Elmshorner SC). Nike war schon bei mehreren LJEMs dabei und hat reichlich Turniererfahrung sammeln können – trotzdem wird es auch für sie im starken U8w-Feld nicht leicht. Wir drücken die Daumen, dass Nike viele Punkte holen kann und sich von den starken Gegnerinnen nicht entmutigen lässt!
U10
In der Altersklasse U10 gehen drei Schleswig-Holsteiner an die Bretter: Oscar Reese (SK Doppelbauer Kiel), Mavi Solar (Lübecker SV) und Kirill Ivanov (VSF Flintbek).
Oscar gehört mit Platz 13 der Startrangliste zum erweiterten Favoritenkreis des Turniers. Trotz seines jungen Alters ist es bereits seine fünfte DEM! So viel Erfahrung können in der U10 die wenigsten aufweisen und so kann Oscar in diesem Jahr seine Vorjahresleistung in der U10 – Platz 9 – vielleicht noch toppen.
Auch Mavi mit Platz 20 der Startrangliste hat gute Chancen, in der U10 oben mitzuspielen. Mavi hat bereits letztes Jahr bei der DJEM gezeigt, was in ihm steckt und wird dieses Jahr wieder mit großem Ehrgeiz ans Brett gehen. Mal sehen, wie viele Punkte er diesmal einfahren kann!
Kirill war bei der diesjährigen LJEM in der U10 die große Überraschung: Ohne DWZ vom Tabellenende gestartet, kämpfte er sich vor bis auf den ersten Platz und gewann alle Partien! Da er weiterhin keine DWZ hat, startet er auch bei der DEM U10 vom Ende der Tabelle. Aber die LJEM hat gezeigt, dass die Gegner Kirill lieber nicht unterschätzen sollten, wenn er bei der Deutschen Meisterschaft wieder so stark aufspielt!
U10w
Auch in der U10w sind drei Schleswig-Holsteinerinnen im Teilnehmerinnenfeld: Mila Joyce Freymann (SK Doppelbauer Kiel), Camille Taris (Elmshorner SC) und Emmy Posske (Elmshorner SC).
Mila ist Landesmeisterin u10w und spielt erstmalig bei de Deutschen Meisterschaft mit. War sie bei der LJEM noch nominell haushohe Favoritin, ist die Konkurrenz bei der DJEM schon deutlich starker, sodass sie von Platz 27 der Startrangliste ins Turnier geht. Auch Camille (Startplatz 37) und Emmy (Startplatz 38) werden es mit starken Gegnerinnen zu tun bekommen. Camille weiß das schon, denn sie konnte letztes Jahr bei der DEM U8 bereits erste Erfahrungen sammeln. Alle drei werden ihr bestes geben, den erfahrenen Gegnerinnen viele Punkte wegzunehmen und vor allem viel dazuzulernen.
U12
Nachdem wir im letzten Jahr mit vier Spielern in der U12 antreten konnten, gehen hier in diesem Jahr drei Schleswig-Holsteiner an den Start. Toshiya Aguike von der Raisdorfer SG konnte im letzten Jahr bereits 4,5 Punkte in der U12 erspielen und hat mit seinem Freiplatz und dem damit verbundenen Setzlistenrang 9 gute Chancen, dass er sich mehr Punkte als im Vorjahr erspielt und somit die einstelligen Plätze oder vielleicht sogar eine Treppchenplatzierung erreicht. Doch auch unsere beiden über die LJEM Qualifizierten Ata Lucien Ditinger (Elmshorner SC) und Henning Jasper Kutz (Lübecker SV) haben bereits DJEM-Erfahrung, mit gemischten Teilnahmen in ODJMs und der DJEM U10 in 2024, sodass auch sie nicht gegen ihre Aufregung verlieren sollten. Ata Lucien konnte bei der LJEM 7/7 Punkten holen, dieses Kunstwerk wird er auf der DJEM wohl kaum wiederholen können, eine gute Platzierung im oberen Mittelfeld scheint aber durchaus möglich. Henning Jasper wird während des Turniers mit Blick auf die Setzliste nur selten in der Favoritenrolle sein, wodurch er entspannt aufspielen und somit viele unerwartete Punkten holen kann.
U12w
In der U12w werden wir, wie auch schon im letzten Jahr, leider nur durch unsere Landesmeisterin vertreten. Im Gegensatz zum letzten Jahr konnte sich bei der LJEM 26 jedoch Amelie Meiyan Hirtzel vom Elmshorner SC das begehrte Ticket sichern. Wie auch schon bei Henning Jasper in der offenen U12 ist auch Amelie Meiyan eher am hinteren Ende der Setzliste zu finden. Ein Blick auf die Endtabelle aus dem letzten Jahr lässt jedoch erwarten, dass sich wieder einige Spielerinnen deutlich über ihren Setzplatz hinausspielen, so vielleicht auch Amelie Meiyan in diesem Jahr.
U14
In der U14 vertritt dieses Jahr Moritz Charchulla (SK Doppelbauer Kiel von 1910) die Farben von Schleswig-Holstein. Moritz hat sich das Ticket für die DEM mit einer überzeugenden Leistung bei der LJEM gesichert, die er mit 6,5 aus 8 Punkten und einem halben Punkt Vorsprung gewann. Dabei zeigte er in den letzten Jahren eine stetige Entwicklung: Nach Platz 5 in der U12 (2024) und Platz 3 in der U14 (2025) folgte nun der verdiente Landesmeistertitel. Auch seine Wertzahl spiegelt diesen Aufwärtstrend wider: Seit April 2025 konnte er rund 250 Elo-Punkte dazugewinnen, davon gut 100 im letzten halben Jahr. Bei der DEM wartet nun jedoch ein deutlich härteres Pflaster. Moritz geht nominell von Setzlistenplatz 37 (von 46 Teilnehmern) ins Rennen, und gerade an der Spitze ist das Feld mit mehreren Spielern über 2100 Elo stark besetzt. Mit seiner aktuellen Form kann er jedoch befreit aufspielen, wichtige Spielpraxis auf nationalem Niveau sammeln und vielleicht den einen oder anderen etwas stärkeren Gegner ärgern.
U14w
In der U14w geht mit Mane Margaryan vom Elmshorner SC von 1896 ein sehr vertrautes Gesicht an den Start. Mane gehört inzwischen zu unseren schleswig-holsteinischen Stammspielerinnen und konnte sich in der Vergangenheit bereits mehrfach den Landesmeisterintitel sichern. Auch bei der diesjährigen LJEM zeigte sie ein starkes Turnier: Ursprünglich an Position 15 gesetzt, erreichte sie einen beachtlichen 6. Platz in der Gesamtwertung und holte sich damit den Titel in der U14w, was ihr zudem einen schönen Elo-Zuwachs bescherte. Auf der nationalen Bühne ist die Konkurrenz gewohnt hart: Mane findet sich auf Startrang 29 von 31 wieder. Ihr großer Trumpf ist jedoch ihre Turniererfahrung, da sie bereits seit der U10 regelmäßig bei der Deutschen Meisterschaft mitspielt. Diese wertvolle Erfahrung wird ihr helfen, in den langen Partien einen kühlen Kopf zu bewahren, ihre Chancen zu nutzen und ein solides Turnier abzuliefern.
U16& U16w - Bericht folgt!
U18
Während wir in den unteren Altersklassen die Stars von morgen suchen, betreten wir nun das Reich der Titanen. Die U18 ist das Ultimatum der Jugendjahre und die unangefochtene Königsdisziplin der DJEM.
In der offenen Klasse gehen wir mit zwei Schwergewichten an den Start: CM Bjarne Vollbehr (SK Doppelbauer Kiel) konnte sich seinen Startplatz durch einen Freiplatz sichern und startet von Setzlistenplatz zehn in das Turnier. Nur einen Wimpernschlag dahinter lauert mit Justus Sommer (Lübecker SV) unser Urzeit-Landesmeister. In dem engen Teilnehmerfeld werden sich beide nach vorne orientieren wollen und mehr als eine Top-Ten Platzierung im Auge haben. Lediglich 80 ELO-Punkte trennen sie von dem Treppchen. In dieser Schlagdistanz ist nach oben alles möglich.
U18w
Auch in der weiblichen Klasse schicken wir ein Duo ins Rennen. Unsere engagierte Öffentlichkeitsreferentin Julia Marie Junge (SF Wilstermarsch & Itzehoe) darf durch einen Freiplatz aus dem hinteren Mittelfeld befreit aufspielen. Begleitet wird sie von der Landesmeisterin Ida Rosin (Lübecker SV), die nach 2020 dieses Jahr ihr DJEM-Comeback feiert. In Neumünster konnte sie für mehrere rauchende Köpfe auf der Gegenseite sorgen, ob ihr dieser Coup auch in Willingen gelingt? Ähnlich wie in der offenen Klasse sind die DWZ-Unterschiede nach oben und unten marginal, sodass es für beide großes Potenzial gibt, das Teilnehmerfeld ordentlich durchzumischen.
ODEM U25
Wie schon in den Vorjahren erfreuen sich die Offenen Deutschen Meisterschaften U25 bei den Schleswig-Holsteinern wieder großer Beliebtheit. Die DWZ-Grenzen für die einzelnen Gruppen wurden zu Gunsten einer neuen ODJM D Gruppe leicht angepasst, wodurch die Gruppen nun etwas homogener gestaltet wurden. Allerdings wurde dadurch auch der Legendenstatus der ODJM B etwas entwertet. Ganze 28 Kinder und Jugendliche aus Schleswig-Holstein gehen in den vier Gruppen an den Start, um die Macht der sieben Meere an ihren Brettern zu entfesseln.
ODJM D
Hier gehen 8 Schleswig-Holsteiner an den Start. Prognosen sind in dieser Spielklasse sehr herausfordernd, da das Teilnehmerfeld ein recht niedriges Durchschnittsalter hat, die Wertungszahlen entsprechend volatil sind und vieles sehr tagesformabhängig ist. Setzlistenmäßig dürften sich jedoch Kyrylo Melekestsev aus Wilstermarsch und Hanna Meiki Hirtzel berechtigte Hoffnungen auf vordere Platzierungen machen. Mit dem neunjährigen Tammo Betz aus Flensburg ist auch ein sehr junges Talent dabei, welches für einige Überraschungen sorgen könnte.
ODJM C
In der ODJM C gehen vier Spieler für Schleswig-Holstein an den Start. Nominell oben dabei ist Adam Khadem Aljamea, der nach seinem U10 Landesmeistertitel im Vorjahr die Qualifikation knapp verpasst hat. Er ist daher fest entschlossen, das Teilnehmerfeld aufzumischen und oben anzugreifen. Ebenfalls in Schlagdistanz ist der Wilstermarscher Niklas Geib, der sich bereits letztes Jahr in der Klasse behaupten konnte und nun mit zusätzlicher Erfahrung seinen Blick auf die Spitze richtet.
ODJM B
Die Crème de la Crème unter den ausgetragenen Meisterschaften. Verständlicherweise spielen daher mit 14 Spielern hier auch die meisten Schleswig-Holsteiner mit. Viele von ihnen rechnen sich hier berechtigterweise Chancen für Spitzenplatzierungen aus. Ganz oben mit dabei ist Peter Hansen aus Wilstermarsch, der sich zuletzt beim Itzehoer Open in sehr guter Form befand und knapp 100 Punkte dazu gewonnen hat. Möglicherweise wird er daher sogar in der ODJM A antreten. Knapp dahinter lauert Alwin Schwerdt aus Schwartau, dessen Opferbereitschaft und Mut zu Stellungsöffnungen bereits seit Kindertagen gefürchtet ist.
Nicht weniger gefürchtet – zumindest auf Landesmeisterschaften – ist André Petrow. Seine Kompromisslosigkeit und Präzision lassen viele seiner Gegner ratlos zurück, wenn er sich nicht gerade zum Blitzen hinreißen lässt. Sein Vereinskollege Elia Schönrock aus Lübeck ist dagegen noch eher ein unbeschriebenes Blatt, da er noch nicht einmal ein Jahr lang aktiv spielt. Mit dem Vizelandesmeistertitel in der U16 hat er ein Achtungszeichen gesetzt. Man darf gespannt sein, ob er seine Form halten kann. Bereits letztes Jahr am Ruhm schnuppern durfte Schulschachreferent Benjamin Borukhson mit dem vierten Platz in der ODJM B. Er ist nun fest entschlossen, sich dieses Jahr den Platz an der Sonne zu sichern.
ODJM A
In die Spitzenklasse haben sich dieses Jahr zwei Schleswig-Holsteiner gewagt. Mit entsprechenden Ambitionen und gewohnt gründlicher Vorbereitung dürfte der Lübecker Tom Linus Bosselmann anreisen, der nominell derzeit auf Platz 2 gesetzt ist. Man darf gespannt sein, welche Umstände eintreten müssen, dass er sein gefürchtetes Königsgambit entfesselt. Weiter unten in der Setzliste ist Chidera Aguike platziert, was aber nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass er immer wieder zu beachtlichen Formhochs fähig ist, wie er zuletzt bei der DSAM in Travemünde und der ersten Hälfte der LJEM unter Beweis stellte. So dürfte er auch bei diesem Turnier ein Spieler sein, mit dem man rechnen muss.